"Leonard verfügt über eine ganz außergewöhnliche Begabung: Seine musikalische Sensibilität verbunden mit couragierter Virtuosität sind sehr beeindruckend und er überzeugt durch seine ausstrahlungsstarke Persönlichkeit.“
- Anne-Sophie Mutter
„Leonard Elschenbroich: Synonym für Tiefe, Ausdruck, Ausstrahlung und Perfektion in der Musik, die er spielt. Das Ideal, das jeder sucht.“
- Christoph Eschenbach
Spätestens seit seinem grandiosen Erfolg beim Eröffnungskonzert vom Schleswig-Holstein Festival, mit dem Brahms Doppelkonzert an der Seite von Anne-Sophie Mutter unter Christoph Eschenbach, bei dem er mit dem Leonard Bernstein Award ausgezeichnet wurde, gehört der 24-Jährige Leonard Elschenbroich zu den bedeutendsten Cellisten seiner Generation. Als Gewinner des Borletti-Buitoni Trust und Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung wurde er bereits in den letzten Jahren von einigen der weltweit größten Dirigenten entdeckt. Es folgten Einladungen zu Orchesterkonzerten von: Valery Gergiev für das Sinfonieorchester Basel, Semyon Bychkov mit dem Sinfonieorchester des WDR, Manfred Honeck mit dem Swedish Radio Symphony, Christoph Eschenbach mit der Staatskapelle Dresden, sowie weitere persönliche Einladungen von Fabio Luisi, Howard Griffiths und Dmitrij Kitajenko. Als Kammermusiker spielte er mit Katia & Marielle Labeque im Verbier Festival, mit Renaud Capucon und Helene Grimaud im Chambery Festival, und mit Gidon Kremer im Lockenhaus Festival, wo er außerdem als Solist mir der Kremrata Baltica auftrat.
Kürzlich gab er Debüts mit dem Stavanger Symphony Orchestra, den Münchner Symphonikern, den Bremer Philharmonikern, den St. Petersburger Philharmonikern, sowie in Hong Kong mit dem ULSO an der Seite von Nicola Benedetti. Im Recital spielte er mit Pianisten wie Anna Vinnitskaya und Polina Leschenko in 18 Europäischen Ländern, darunter in der Alten Oper in Frankfurt, der Wigmore Hall, dem Auditoire du Louvre, dem Concertgebouw in Amsterdam, sowie in den Rheingau-, Schleswig-Holstein- und Mecklenburg-Vorpommern Festivals.
Diesen Sommer gibt er sein Amerika Debüt mit dem Chicago Symphony Orchestra im Ravinia Festival, und spielt die gesamten Beethoven Sonaten mit Christoph Eschenbach beim Schleswig-Holstein-Festival. Zu weiteren kommenden Höhepunkten zählen Auftritte im Konzerthaus Berlin, der Kölner Philharmonie, der Laieszhalle Hamburg, der Tonhalle-Düsseldorf, der Semperoper Dresden, dem Sala São Paulo in Brasilien, sowie sein Wiener Musikverein Debüt mit der Staatskapelle Dresden.
Demnächst erscheint seine Debüt-CD mit Werken von Alfred Schnittke und einer eigenen Hommage-Komposition zu dessen 10. Todestag. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen: Eugene Istomin Prize, Pro Europa Preis, Landgraf-v.-Hessen Preis der Kronberg Academy, Nordmetall-Preis des Mecklenburg-Vorpommern Festivals, und der Firmenich Prize des Verbier Festival.
Geboren 1985 in Frankfurt, wurde er mit zehn Jahren mit Stipendium an die Yehudi Menuhin School in London aufgenommen und spielte über 100 Konzerte in England, darunter in der Royal Festival Hall, Queen Elizabeth Hall und der Wigmore Hall. Seit dem letzen Jahr ist er ein Fellow and der Royal Academy of Music.
Er spielt das berühmte Cello von Matteo Goffriller „Ex Leonard Rose“, Venedig 1693. Eine private Leihgabe.
2009/2010
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